Nächstes Gruppentreffen

Unser nächstes Treffen findet am Mittwoch, 12. Juni um 19:00 Uhr statt (siehe auch Seite weiter unten).
Das Treffen ist offen für ALLE, die sich für Natur- und Artenschutz interessieren!

Ort: Naturerlebniszentrum Kollhorst (Anfahrt siehe hier)

NABU Kiel nun auch bei facebook!

Der NABU Kiel ist nun auch über facebook zu erreichen. Dort gibt es aktuelle Meldungen und Hinweise. Gerne könnt ihr dort mit uns in Kontakt treten.

Der Ausstellungsraum der Naturstation
Der Ausstellungsraum der Naturstation

Naturstation Bottsand

Regelmäßig findet im Sommer der Vortrag  Vorstellung des Schutzgebietes Bottsand mit  anschließender Vogelbeobachtung am Deich statt.

Seit dem 4. Mai ist die Station wieder geöffnet!

Weitere Informationen


 

 

Willkommen beim NABU Kiel

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Wir sind, was wir tun. Die Naturschutzmacher.


Unser nächstes Gruppentreffen

findet statt am Mittwoch, 12. Juni 2019 um 19:00 Uhr

Ort: Naturerlebniszentrum Kollhorst (Anfahrt siehe hier)


NABU-Abend mit OB Dr. Kämpfer – Südspange und Theodor-Heuss-Ring

An unserem Gruppenabend am 8. Mai hatten wir Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer zu Gast. Themen waren das große und kontrovers diskutierte Verkehrsprojekt Südspange (A 21-Anschluss) und die Luftproblematik am Theodor-Heuss-Ring, die auch für viele Diskussionen sorgt. Es besteht offensichtlich ein großes Interesse in der Bevölkerung an der Verkehrspolitik und der Verkehrswende, denn die Tenne im Kollhorst war gefüllt. Es waren über 40 Besucher gekommen.

Nach den Begrüßungsworten des 1. Vorsitzenden der NABU Ortsgruppe Kiel, Hartmut Rudolphi, erläuterte Dr. Kämpfer den aktuellen Stand der Planungen und wies immer wieder auf die Schwierigkeit hin, den verschiedenen Interessensgruppen gerecht zu werden, nämlich den Anwohnern und Kleingärtenbesitzern sowie den Pendlern. Die Frage ist, wie soll der eingehende Verkehr bewältigt werden und wer übernimmt die Kosten für eine verträgliche Anbindung.

Im Anschluss erklärte Hartmut Rudolphi sehr anschaulich die verschiedenen Probleme in Bezug auf die Lebensqualität der Anwohner und der Zerstörung der Natur und stellte alternative Planungen vor. Vom NABU wird eine Tunnellösung auf der bestehenden B 404 favorisiert, mit der eine Zerschneidung durch die Südspange der verschiedenen Stadtteile nicht nur verhindert werden kann, sondern auch die bestehende Zerschneidung der B 404 aufgehoben wird. Beispiele dazu gibt es in anderen Städten.

In der anschließenden Diskussion machten die Anwesenden weitere Vorschläge zur Anbindung der A21 an das Stadtgebiet, aber vor allem zur Frage, wie der Autoverkehr in die Stadt verringert werden könnte. Konsens ist, dass der öffentliche Nahverkehr ausgebaut und gefördert werden muss.

Die dauerhafte Überschreitung der Stickoxidgrenzwerte am Theodor-Heuss-Ring veranschaulicht drastisch die Problematik des zunehmenden Pkw- und Lkw- Verkehrs rein ins Stadtgebiet. Soll die Verkehrswende gelingen, so muss unbedingt über Alternativen nachgedacht werden, wie z.B. Park & Ride Maßnahmen, damit einhergehend der Ausbau des ÖPNV und die Umsetzung der Stadtbahn, sowie der massive Ausbau des Radwegenetzes.

Um der starken Zerschneidungswirkung des Theodor-Heuss-Rings entgegenzuwirken, schlägt der NABU eine Deckellösung vor. Als Beispiel dient der sogenannte A7-Deckel in Hamburg. Dadurch könnte zudem eine Fläche gewonnen werden, die begrünt werden könnte.

Dr. Kämpfer ging auf die Fragen und Lösungsvorschläge des Publikums ein und erörterte die verschiedenen Hindernisse und Probleme. So z.B., dass Projekte im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes in Deutschland sehr viel länger bis zur Umsetzung dauern, als in anderen Ländern.

Zum Abschluss der Informationsveranstaltung forderte Herr Rudolphi den Oberbürgermeister auf, die von ihm vorgeschlagenen Alternativen dringend im Sinne des Klimaschutzes und der Lebensqualität der Anwohner prüfen zu lassen.

Wir danken dem OB Dr. Kämpfer für die Teilnahme an der Informationsveranstaltung und allen Gästen für die anregende Diskussion.

Fotos: NABU/Martina Ikert


Fridays for Future

Fridays for Future - am Freitag gingen in Kiel 7.000 und weltweit 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler in über 110 Ländern auf die Straße um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Auch in Kiel waren es mehrere Tausend, die Naturschutzjugend war auch dabei. Die Schülerinnen und Schüler setzten damit ein deutliches Zeichen. Sie lassen sich nichts vormachen, Politikerinnen und Politiker aller Parteien müssen nun endlich handeln. Statt nur an den Symptomen herumzudoktern sind umfangreiche Konzepte umzusetzen. Kiel braucht dazu nur über den Tellerrand zu schauen und es Städten wie in der Schweiz, den Niederlanden oder Dänemark nachzumachen. Doch in Kiel fehlt bisher bei allen Parteien der Wille und der Mut Wesentliches zu ändern. Titel wie "Klimaschutzstadt Kiel. 100%" sind reine Augenwischerei. Bis es Beschlüsse für wirklichen Klimaschutz gibt, müssen die Schülerinnen und Schüler weiter auf die Straße gehen.

Fotos: NABU/Hartmut Rudolphi


Hof Hammer: NABU Kiel erstattet Strafanzeige

Fotos: NABU/Hartmut Rudolphi

NABU Kiel erstattet Strafanzeige bei der Polizei wegen Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Auslöser sind die massiven Einschlag- und Entastungsmaßnahmen sowie tiefgreifende Kronenrückschnitte auf dem Gutspark-Gelände des Hof-Hammer. Im Zuge der Planung von Wohnhäusern wurde für das Gebiet ein Bebauungsplan aufgestellt. Im B-Plan wurde genau festgelegt, welche Bäume gerodet werden dürfen und welche Bäume erhalten sowie wo Nachpflanzungen gemacht werden müssen. Das Gebiet hat eine hohe Bedeutung für Fledermäuse. Einerseits wurden Fledermausquartiere dort festgestellt, andererseits befinden sich auf dem Gelände wichtige Flugstraßen, die die Fledermäuse zwischen ihren Quartieren im Siedlungsbereich und der Eider als essenzielles Jagdgebiet nutzen. Der Fledermausbestand muss nach Bundesnaturschutzgesetz geschützt werden.

Der massive Eingriff durfte nach den Vorgaben des B-Plans nicht durchgeführt werden. Durch den Habitatverlust ist das Fledermausvorkommen auf dem Gelände nun gefährdet. Wie mit dem Fall weiter verfahren wird, werden nun die Naturschutzbehörden und die Staatsanwaltschaft aktiv werden.

Download
Die vollständige Strafanzeige ist hier als Download verfügbar:
Anzeige_HofHammer_NABUKiel_pdf_190307.pd
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Kindergruppe im Kollhorst

Für Kinder zwischen sechs und elf Jahren bieten wir jetzt alle 14 Tage eine Kindergruppe an!

Mehr dazu hier