Nächstes Gruppentreffen

Unser nächstes Treffen findet am Mittwoch, 10. Juli um 19:00 Uhr statt (siehe auch Seite weiter unten).
Das Treffen ist offen für ALLE, die sich für Natur- und Artenschutz interessieren!

Ort: Naturerlebniszentrum Kollhorst (Anfahrt siehe hier)

NABU Kiel nun auch bei facebook!

Der NABU Kiel ist nun auch über facebook zu erreichen. Dort gibt es aktuelle Meldungen und Hinweise. Gerne könnt ihr dort mit uns in Kontakt treten.

Der Ausstellungsraum der Naturstation
Der Ausstellungsraum der Naturstation

Naturstation Bottsand

Regelmäßig findet im Sommer der Vortrag  Vorstellung des Schutzgebietes Bottsand mit  anschließender Vogelbeobachtung am Deich statt.

Seit dem 4. Mai ist die Station wieder geöffnet!

Weitere Informationen


 

 

Willkommen beim NABU Kiel

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Wir sind, was wir tun. Die Naturschutzmacher.


Unser nächstes Gruppentreffen

findet statt am Mittwoch, 10. Juli 2019 um 19:00 Uhr

Andreas Schneider-Bujack gibt Einblicke in das Leben eines Hornissenstaates anhand eines Videos.

Ort: Naturerlebniszentrum Kollhorst (Anfahrt siehe hier)


ACHTUNG! Terminänderung!

Die Veranstaltung "Klar Schiff" vom Sonntag, 16. Juni ist verlegt worden auf den 7. Juli, 10:00 Uhr:


Unsere Pressemitteilung zum Luftreinhalteplan am Theodor-Heuss-Ring

Land hält Luftreinhalteplan der Stadt Kiel als nicht ausreichend wirksam

 

Der NABU Kiel sieht sich in seiner Kritik am Luftreinhalteplan zum Theodor-Heuss-Ring bestätigt. Die Maßnahmen der Stadt Kiel sind bei Weitem nicht ausreichend. Viele der Maßnahmen wirken zudem nur punktuell direkt an der Messstelle. Daran ändern auch die vom Land jetzt vorgeschlagenen Absauganlagen nichts, auch wenn dadurch die Schadstoffmengen direkt an der Messstelle unter den Grenzwerten liegen sollten.

 

Der NABU Kiel fordert viel weitreichendere Schritte von Politik und Verwaltung. Visionen statt punktuellen Handelns. „Der Kieler Innenstadtbereich muss als Umweltzone ausgewiesen werden, in dem keine älteren Dieselfahrzeuge reinfahren dürfen“, so Hartmut Rudolphi, Vorsitzender des NABU Kiel. Dadurch müssten Pendler, Tagesgäste und Touristen auf den umweltfreundlichen ÖPNV oder Fahrrad umsteigen. Eine Maßnahme die noch dieses Jahr umsetzbar wäre. Für Pendler gibt es kein verbrieftes Recht einerseits außerhalb von Kiel im Grünen zu wohnen und dann die Bewohner der Innenstadt mit Abgasen, Lärm und Verkehrsstress zu belasten. Auch wenn Grenzwerte an anderen Orten der Stadt eingehalten werden, besonders Kleinkinder und ältere Menschen müssen unter den Schadstoffen gesundheitlich leiden.

 

Eine Umweltzone würde zudem die dringend benötigte Verkehrswende beschleunigen. Andere Städte wie Karlsruhe machen es vor. Neben der Umweltzone müsste zudem noch ein ganzes Maßnahmenpaket beschlossen werden, das über den Luftreinhalteplan der Stadt hinausgeht, wie verstärkter Ausbau des ÖPNV, ein permanenter Rückbau von Parkplätzen und Umwandlung von Straßen zu Radwegen. Z.B. kann auf dem Westring der Autoverkehr von vier auf zwei Spuren beschränkt werden. Die freiwerdenden Spuren können zu Radweg und Grünstreifen umgewandelt werden.

 

Die ganzen Maßnahmen führen auch zu einem großen Gewinn an Lebensqualität für die Menschen in Kiel.

 

V.i.S.d.P. Hartmut Rudolphi

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NABU Kiel Pressemitteilung zum Luftreinhalteplan am Theodor-Heuss-Ring
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Junge Menschen in Kiel wählen für Umwelt und Naturschutz

Hier unsere Pressemitteilung zur Analyse der Wahlergebnisse aus Kiel.

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NABU Kiel Pressemitteilung zu den EU-Wahlen 2019
NABU Kiel Pressemitteilung_EU Wahlen 201
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NABU-Reise auf die nordfriesische Insel Sylt vom 30.05.-02.06.2019

Fotos: NABU / Martina Ikert

 

Ankunft auf Sylt bei Regen und Kälte, Rückfahrt nach Kiel bei Sonnenschein und Wärme. So könnte unsere NABU-Reise auf die Insel Sylt vom 30. Mai bis zum 2. Juni, was das Wetter angeht, beschrieben werden. Aber natürlich war die Reise noch viel mehr. Das Programm wurde einfach dem Wetter angepasst und so besuchten wir am Donnerstagnachmittag die Ausstellung Naturgewalten in List. Dort bekamen die 14 Teilnehmer schon einen ersten Eindruck davon, was sie in den nächsten Tagen erwarten würden. Am Freitag ging es dann mit dem Fahrrad zum Ellenbogen, den nördlichsten Teil der Insel, den wir dann umwanderten. Es wurde gesammelt, bestimmt und beobachtet wobei uns zeitweise zwei schwimmende Seehunde zuschauten. Für den Abend war eine Wattwanderung geplant. Wir erfuhren viele interessante Details zu den ausgebuddelten Wattbewohnern, die auch zwei gierige Möwen beäugten. Am nächsten Vormittag stand eine geführte Dünenwanderung auf dem Programm mit dem Schwerpunkt Botanik. Am Ende unseres Spaziergangs hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf die größte Wanderdüne Sylts. Nachmittags radelte eine kleinere Gruppe in Richtung Kampen zum Roten Kliff. Hier konnten wir auch die Sandaufspülungen sehen, die an der ganzen Westküste der Insel erfolgen. Am wärmsten Tag, unserem Abreisetag, machten wir dann noch einen schönen abschließenden Strandspaziergang. Vier Tage voller Erlebnisse und nettem Beisammensein gingen zu Ende. Wir danken Hartmut für die tolle Organisation.


NABU-Abend mit OB Dr. Kämpfer – Südspange und Theodor-Heuss-Ring

An unserem Gruppenabend am 8. Mai hatten wir Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer zu Gast. Themen waren das große und kontrovers diskutierte Verkehrsprojekt Südspange (A 21-Anschluss) und die Luftproblematik am Theodor-Heuss-Ring, die auch für viele Diskussionen sorgt. Es besteht offensichtlich ein großes Interesse in der Bevölkerung an der Verkehrspolitik und der Verkehrswende, denn die Tenne im Kollhorst war gefüllt. Es waren über 40 Besucher gekommen.

Nach den Begrüßungsworten des 1. Vorsitzenden der NABU Ortsgruppe Kiel, Hartmut Rudolphi, erläuterte Dr. Kämpfer den aktuellen Stand der Planungen und wies immer wieder auf die Schwierigkeit hin, den verschiedenen Interessensgruppen gerecht zu werden, nämlich den Anwohnern und Kleingärtenbesitzern sowie den Pendlern. Die Frage ist, wie soll der eingehende Verkehr bewältigt werden und wer übernimmt die Kosten für eine verträgliche Anbindung.

Im Anschluss erklärte Hartmut Rudolphi sehr anschaulich die verschiedenen Probleme in Bezug auf die Lebensqualität der Anwohner und der Zerstörung der Natur und stellte alternative Planungen vor. Vom NABU wird eine Tunnellösung auf der bestehenden B 404 favorisiert, mit der eine Zerschneidung durch die Südspange der verschiedenen Stadtteile nicht nur verhindert werden kann, sondern auch die bestehende Zerschneidung der B 404 aufgehoben wird. Beispiele dazu gibt es in anderen Städten.

In der anschließenden Diskussion machten die Anwesenden weitere Vorschläge zur Anbindung der A21 an das Stadtgebiet, aber vor allem zur Frage, wie der Autoverkehr in die Stadt verringert werden könnte. Konsens ist, dass der öffentliche Nahverkehr ausgebaut und gefördert werden muss.

Die dauerhafte Überschreitung der Stickoxidgrenzwerte am Theodor-Heuss-Ring veranschaulicht drastisch die Problematik des zunehmenden Pkw- und Lkw- Verkehrs rein ins Stadtgebiet. Soll die Verkehrswende gelingen, so muss unbedingt über Alternativen nachgedacht werden, wie z.B. Park & Ride Maßnahmen, damit einhergehend der Ausbau des ÖPNV und die Umsetzung der Stadtbahn, sowie der massive Ausbau des Radwegenetzes.

Um der starken Zerschneidungswirkung des Theodor-Heuss-Rings entgegenzuwirken, schlägt der NABU eine Deckellösung vor. Als Beispiel dient der sogenannte A7-Deckel in Hamburg. Dadurch könnte zudem eine Fläche gewonnen werden, die begrünt werden könnte.

Dr. Kämpfer ging auf die Fragen und Lösungsvorschläge des Publikums ein und erörterte die verschiedenen Hindernisse und Probleme. So z.B., dass Projekte im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes in Deutschland sehr viel länger bis zur Umsetzung dauern, als in anderen Ländern.

Zum Abschluss der Informationsveranstaltung forderte Herr Rudolphi den Oberbürgermeister auf, die von ihm vorgeschlagenen Alternativen dringend im Sinne des Klimaschutzes und der Lebensqualität der Anwohner prüfen zu lassen.

Wir danken dem OB Dr. Kämpfer für die Teilnahme an der Informationsveranstaltung und allen Gästen für die anregende Diskussion.

Fotos: NABU/Martina Ikert


Kindergruppe im Kollhorst

Für Kinder zwischen sechs und elf Jahren bieten wir jetzt alle 14 Tage eine Kindergruppe an!

Mehr dazu hier